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Montag, 30. Juli 2012

Rezension: "Verdammt"

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Die erste Begegnung, die ersten Blicke, der erste Kuss: Liebe kann etwas Wunderbares sein. Doch was, wenn die Liebenden Vampire, Strigoi oder Unsterbliche sind? Niemand liebt dramatischer, intensiver, gefährlicher. Und für niemand anderen bekommt der Ausdruck „ewige Liebe“ diesen ganz besonderen Sinn. Fünf Bestsellerautorinnen, die sich mit dem Thema bestens auskennen, erzählen fünf einzigartige Geschichten über die Liebe zwischen Vampiren und vielen anderen faszinierenden Wesen der Nacht. via

Fünf verschiedene Geschichten von fünf verschiedenen Autorinnen, jedoch alle mit dem gleichen Hauptthema; Vampire, wie sie leben und vor allem wie sie lieben. Die fünf Buchautorinnen waren mir namentlich bekannt, allerdings habe ich von Alyson Noël und Francesca Lia Block noch nie etwas gelesen, daher kann ich keine Vergleiche mit ihren anderen Werken anstellen. Kommen wir zu den einzelnen Geschichten.

Diese Kurzgeschichte, verfasst von der hochtalentierten Richelle Mead, spielt in der Welt von Vampire Academy und erzählt, wie sich Lissas Eltern kennengelernt haben. Lissa dürfte Vampire Academy Lesern bekannt sein, falls man die Reihe nicht kennt, ist es auch nicht schlimm, alles wird verständlich erklärt. "Sonnenschein" ist meiner Meinung nach die beste Geschichte aus dieser Sammlung, sie glänzt mit interessanten Charakteren, spannender Handlung und sehr angenehmen Schreibstil. Ist man sich nicht sicher, ob man die Vampire Academy Reihe anfangen soll, kann diese Erzählung helfen. Andersrum ist diese Kurzgeschichte nicht für die Handlung von Vampire Academy zwar nicht nötig, ist aber ein tolles Extra für alle Fans. 9/10 Punkte.

Danika möchte vor ihrem Alltag flüchten und bewirbt sich an einer geheimnisvollen Kunstakademie. Als sie dort ankommt, ist alles ganz anders, als sie es sich vorgestellt hat. Wo sind die anderen Studenten? Warum verhalten sich hier alle so komisch? Und wer ist dieser mysteriöse junge Mann, der seine Sonnenbrille nie auszieht? ... Von Alyson Noël habe ich bis dato noch keinen Roman gelesen und das wird nach dieser Kurzgeschichte wohl auch so bleiben. Anfangs wirkte sie noch sehr vielversprechend auf mich, man rätselt mit Danika mit, doch bei der Hälfte kommt der Bruch und die ganze Geschichte dreht sich um 180° und wirkt nur noch unglaubwürdig. Man hat das Gefühl, dass die Autorin einfach vergessen hat, ein paar Erklärungen und Szenen einzubauen, oder ich hab' sie einfach überlesen, auf jeden Fall konnte ich ihr kaum noch folgen und war noch verwirrt als zuvor. Auch der Schreibstil ist nicht sehr herausstechend, ebenso wie die Charaktere, die einfach nur komisch waren und selbst nicht so recht wussten, was sie eigentlich wollen. Insgesamt sehr schade, denn das Potential war da, wurde aber leider komplett ignoriert. 4/10 Punkte.
Die Handlung dieser Kurzgeschichte wiederzugeben, ist wirklich schwierig. Es geht um ein Mädchen, oder ein weibliches Wesen, das "Unten" lebt, dort aber von allen gehasst und schikaniert wird, sogar von ihren Eltern. Sie sehnt sich nach dem "Oben" und den dort lebenden Wesen und lernt schließlich einen von ihnen kennen, bis etwas schreckliches passiert. Fängt man an, diese Geschichte zu lesen, erscheint erstmal ein riesengroßes Fragezeichen in des Lesers Kopf. Und es verschwindet nicht, es bleibt da bis zum Schluss, bis man den letzten Satz gelesen hat, und selbst dann ist es noch da. Das hat zwei Gründe: erstens - die Handlung. Es gibt keine Erklärungen, wirklich keine, man wird in die Handlung geworfen und muss sie orientieren, was gar nicht so einfach ist, denn man hat absolut keine Ahnung, wo man sich gerade befindet, wann die Handlung stattfindet und wer welche Rolle spielt. Im Endeffekt ist es mir immer noch nicht ganz klar geworden. Zweitens - der Schreibstil. Kurze, aus dem Kontext gerissene Sätze, teilweise nur aus einem oder zwei Wörtern bestehend, kaum wörtliche Rede und unbekannte Begriffe. Und nebenbei extrem poetisch. Diese Mischung aus verwirrender Handlung und dem ausergewöhnlichem Schreibstil ist zwar sehr gewöhnungsbedürftig, aber bewundernswert, denn das wagt und kann nicht jeder Autor. Trotzdem sollte man diese Kurzgeschichte mindestens zwei Mal lesen, um sie zu verstehen. 6/10 Punkte.

"Hunting Kat" erzählt aus dem Leben der sechszehnjährigen Kat, die ein künstlich erschaffener Vampir ist. Früher wurden Experimente an ihr ausgeführt, doch sie ist der Forschungsgruppe entkommen. Nun ist genau diese Gruppe hinter ihr her. Diese Kurzgeschichte hat mir gut gefallen, die Idee ist toll und könnte mit Sicherheit zu einem Roman ausgearbeitet werden. Kat und die anderen Charaktere sind trotz der geringen Seitenzahl wirklich gut ausgearbeitet und die Handlung ist ziemlich spannend. Auch der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Allerdings hätte ich gerne mehr über die Experimente und die Gruppe an sich erfahren. Dass ein großer Handlungsumfang bei einer Kurzgeschichte nicht möglich ist, ist mir aber klar. 8/10 Punkte.

Die letzte Erzählung handelt von einem Jungen, Paul Michael, der in der Schule ein ziemlicher "Outsider" ist. Er denkt etwas anders als die anderen und ist ein Einzelgänger. Dann lernt er Lilith kennen und alles verändert sich. Die geheimnisvolle, schöne Lilith ist nämlich ein Vampir und sie zieht Paul Michael in die Welt der Vampire hinein. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, was ich von dieser Kurzgeschichte halten soll. Ich mochte die düstere Atmosphäre sehr, die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Allerdings war mir die Handlung an sich zu durcheinander und der Schreibstil insgesamt war mir zu ungenau, er umschreibt alles nur und kommt nie auf den Punkt. Und auch das Ende lässt mich sehr irritiert zurück. Aber das war sicherlich Absicht der Autorin. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie tolle Romane schreiben kann. 5/10 Punkte.

Diese Sammlung ist abwechslungsreich und unterhaltsam. "Sonnenschein" von Richelle Mead war mein persönliches Highlight, "Erweck mich zu neuem Leben" von Alyson Noël die größte Enttäuschung. Der Rest war zwar nicht umwerfend gut, aber auch nicht wirklich schlecht. Für Vampirliebhaber ein Muss, für alle anderen nicht wirklich von Nöten. Im Durchschnitt ergibt das knappe 6 Punkte (von 10).

Freitag, 27. Juli 2012

Rezension: "Vampire Academy 4 - Blutschwur"

4 Meinungen

Achtung, dies ist der vierte Teil einer Reihe und könnte Spoiler für die vorausgegangenden drei Teile enthalten.

Bei einem verheerenden Angriff der Strigoi auf die Akademie der Vampire wird Rose’ Geliebter Dimitri verschleppt. Nun steht sie vor einer entsetzlichen Aufgabe, denn einst schworen sie sich, den anderen zu töten, sollte er je in einen Strigoi verwandelt werden. Rose macht sich auf die Suche nach Dimitri, obwohl allein der Gedanke an den Schwur ihr fast das Herz bricht. Doch sie ist fest entschlossen, ihr Liebes-Versprechen einzulösen und Dimitri zu töten, wenn sie ihm gegenübersteht...via

Seit ich den ersten Band der Vampire Academy Reihe gelesen habe, wusste ich, dass diese Reihe etwas ganz besonderes ist. Keine Frage, diese Bücher gehören zu meinen Lieblingen, sie bestechen den Leser durch die durchgehende Spannung, die interessanten Charaktere und natürlich durch die komplexe Handlung. Richelle Mead hat mich noch nie enttäuscht und auch dieses Mal hat sie gezeigt, dass sie eine großartige Autorin ist, denn sie hält das Niveau von Buch zu Buch - "Blutschwur" muss sich sicherlich nicht hinter seinen drei älteren Geschwistern verstecken.

Fangen wir doch gleich mit dem Punkt an, der mir am meisten gefallen hat, nämlich dem Handlungsort. Fast die gesamte Handlung findet in Russland statt. Frau Mead beschreibt die dort herrschende Atmosphäre, die Lebensweise der Menschen und sogar die Architektur so realitätsnah, das man fast eine Gänsehaut davon bekommt. Da ich selbst aus Russland komme und einige Zeit meines Lebens dort verbracht habe, kann ich das wahrscheinlich ganz gut beurteilen, und wenn man das Buch liest, ist es so, als ob man sich selber dort befindet und alles mit eigenen Augen sieht.

Der Anfang von "Blutschwur" dehnt sich ein wenig, auf Action wartet man vergeblich. Tatsächlich gibt es im ganzen Buch nicht so viel Action, wie man es von dieser Reihe gewohnt ist, Frau Mead setzt dieses Mal viel mehr auf Emotionen und zwischenmenschliche Beziehungen. Ich denke, gerade deshalb sticht dieser Teil aus der gesamten Reihe raus. Trotz alldem ist die Spannung immer vorhanden, denn die Rose' Reise bietet so einige Überraschungen und Wendungen.

Rose, die Protagonistin, hat sich unglaublich verändert. Sie ist sehr viel ernster, erwachsener geworden und stellt vieles in Frage. Sie handelt überlegter und denkt mehr nach. Darunter leiden natürlich ihre "alten" Eigenschaften, ihr Humor zeigt sich nur noch selten. Einerseits habe ich die "alte" Rose vermisst, andererseits habe ich auch die Zeit mit der "Neuen" genossen, es war sehr interessant, auch ihre andere Seite kennenzulernen.

Die anderen Charaktere haben mir gefehlt, Lissa, Adrian und Christian kommen zwar vor, aber eher selten. Dafür lernt Rose viele neue, sehr interessante Personen kennen, die frischen Wind in die Handlung bringen. Ich hoffe sehr, dass sie uns auch in den noch ausstehenden zwei Teilen erhalten bleiben. Und wenn wir schon bei den Charakteren sind, möchte ich noch kurz Dimitri erwähnen. Aber wirklich nur kurz, weil sonst die Gefahr besteht, dass ich anfange zu heulen. Nein ernsthaft, es macht mich so fertig, dass Dimitri, mein Lieblingscharakter schlechthin, auf die Seite des Bösen gewechselt hat. Natürlich nicht freiwillig, aber das ändert ja nichts. Ich will ihn zurück, und zwar als den "alten" Dimitri - Rose, ich fühle mit dir!

Die Handlung wird immer komplexer, die Konflikte bringen Rose (und den Leser) immer mehr zum Verzweifeln, und auch die unerwarteten Wendungen lassen nicht allzu lang auf sich warten. Die Emotionen lassen sich fast mit den Händen greifen und das Ende ist gewohnt böse, wie gut, dass der fünfte Teil schon im Regal steht. Auch der Schreibstil ist wie immer sehr angenehm zu lesen und passt gut zu der Gesamthandlung.

Dieser Teil ist anders als die anderen, sehr viel tiefgründiger und berührender. Neue Charaktere kommen ins Spiel, "alte" müssen weichen. Auch der Handlungsort ändert sich, die Handlung spielt in Russland. Und auch die Protagonisten Rose und Dimitri machen eine Wandlung durch (wortwörtlich, was Dimitri angeht). Doch auch wenn sich dieser Teil sehr von den anderen unterscheidet, muss er sich nicht verstecken. Ich bin immer noch todtraurig wegen Dimitri und vergebe 8 Punkte (von 10), in der Hoffnung, dass sich alles irgendwann zum Guten wendet.

Montag, 4. Juni 2012

Rezension: "Dragons Schwur: Eine House of Night Story"

0 Meinungen
http://www.weltbild.de/media/ab/2/039166828-dragons-schwur.jpg


  •  Titel: Dragons Schwur
  • Originaltitel: Dragon's Oath
  • Autorin: P.C. und Kristin Cast 
  • Übersetzerin: Susanne Goga-Klinkenberg 
  • Gebundene Ausgabe: 175 Seiten
  • Verlag: Fischer Fjb
  • Deutsche VÖ: 17. Februar 2012
  • ISBN-10: 3841422136
  • ISBN-13: 978-3841422132

  •   
    Handlung:
    Als Vampyr Gezeichnet. Von der Liebe geblendet. An einen Schwur gekettet. Lange bevor Zoey Gezeichnet wurde ... bevor sie ins House of Night eintrat ... bevor sie den Kampf gegen das Böse aufnahm gab es schon einen, der dort seit langem lebte: Dragon Lankford, Schwertmeister und Krieger. Dies ist seine Geschichte.
    Vom eigenen Vater verstoßen, der ihn im Jahre 1830 auf ein Schiff nach Amerika verbannt, wird Dragon Lankford noch im Hafen von London als Jungvampyr Gezeichnet. Doch das Leben als Vampyr im Amerika des 19. Jahrhunderts ist gefährlich. In St. Louis wird er zum Schwertmeister ausgebildet. Sein neues Leben birgt nicht nur viele Gefahren, sondern hält auch einige Vergünstigungen bereit. Denn da ist Anastasia, die junge, bildhübsche Lehrerin für Zauberei und Rituale, die sein Leben für immer verändern wird. Doch noch ist der Kampf gegen das Böse nicht gewonnen. Kann er sie beide retten? via


    Meine Meinung:
    Dragons Schwur ist ein kleines Büchlein, das in der Vampyr-Welt von P.C. und Kristin Cast spielt. Es ist eine Ergänzung zu der House of Night-Reihe, die mittlerweile schon neun Teile umfasst. Mit der Geschichte, die in diesen Büchern erzählt wird, hat "Dragons Schwur" aber nicht allzu viel zu tun. Trotzdem sollte man die Reihe gelesen haben und sich in dieser Vampyr-Welt auskennen, um Drangons Geschichte folgen zu können. Diejenigen, die die Hintergrundinfos nicht haben, könnten sich schnell langweilen. Daher: House of Night-Fans werden Gefallen an dieser Geschichte finden - alle anderen: Finger weg!

    Eine nette Ergänzung, nicht unbedingt nötig, aber unterhaltsam, das ist dieses Buch. Es erzählt die Geschichte von Dragon Lankford, dem Lehrer am House of Night, der auch in den anderen Büchern der Reihe vorkommt. Die Handlung ist teilweise verwirrend, z.B. ich wusste nicht immer, wie viel Zeit zwischen den einzelnen Erzählpassagen verstrichen war. Auch das Ende, oder vor allem der letzte Satz, lies mich etwas irritiert zurück. Das kann natürlich auch daran liegen, dass ich bis jetzt nur die ersten sechs Teile der Reihe gelesen habe, und mir deshalb ein paar Informationen fehlen. Vielleicht wäre die Geschichte an sich schlüssiger, wenn ich schon mehr wüsste.

    Ich weiß nicht, wann genau man das Buch lesen sollte, um nicht gespoilert zu werden. Wie gesagt, ich bin erst beim Band sechs der House of Night-Reihe. Das hatte auch zur Folge, dass ich schon im ersten Kapitel einem großen Spoiler begegnete. Daher Achtung, ihr solltet wahrscheinlich die ersten acht Bände kennen, bevor ihr zu diesem Buch greift!

    Die Geschichte an sich ist sehr interessant und unterhaltsam. Die Charaktere sind sympathisch, auch wenn man durch die geringe Seitenzahl keine Bindung zu ihnen aufbauen kann. Langweilig wird es während dem Lesen nicht, denn - wir sind es nicht anders von dem Autorenduo gewöhnt - es passiert alles ziemlich schnell, Schlag auf Schlag. Das ist auch einer von den Gründen, warum man das Buch wunderbar in einem Rutsch durchlesen kann. Viel mehr als zwei Stunden wird man nicht brauchen, denn die Schrift ist groß, die Seiten klein, die Seitenzahl beträgt knapp 180 Seiten. Der Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen, auch wenn er in Rekordzeit zwischen gehoben und jugendlich wechselt.

    Die Aufmachung gefällt mir wirklich gut, das Buch ist ziemlich klein und dünn, aber hochwertig, mit wunderschönen Verzierungen und Bildern, die die Geschichte aufwerten. Äußerlich passt "Dragons Schwur" perfekt zu der House of Night-Reihe, auch wenn diese ein ganzes Stück größer ist. Wenn man den Schutzumschlag abnimmt, ist das Buch wie gewohnt schwarz, auf dem Buchrücken ist in heller blauer Schrift der Titel geschrieben. Das Cover zeigt ein Schwert, in dem sich eine junge, blonde Frau spiegelt. Es passt wirklich gut zur Geschichte, denn sowohl das Schwert, als auch die junge Frau spielen in dieser Geschichte eine entscheidende Rolle.

    Fazit:
    "Dragons Schwur" ist eine nette Ergänzung zu der House of Night-Reihe, die aber nicht unbedingt nötig war (soweit ich das beurteilen kann, da ich noch nicht die ganze Reihe gelesen habe). Fans des House of Night werden Gefallen daran finden, der Rest wohl eher nicht. Aufgrund der geringen Seitenzahl konnte die Handlung und auch die Charaktere nicht wirklich aufblühen, gut unterhalten wurde ich trotzdem. Daher gibt es 6 Punkte (von 10).


    ! Ich bedanke mich bei Fischer FJB für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars !

    Mittwoch, 2. November 2011

    Rezension: "Die Nacht ist dein"

    3 Meinungen
  • Autorin: Rebecca Maizel
  • Titel: Die Nacht ist dein
  • Originaltitel: Infinite Days
  • Taschenbuch: 384 Seiten 
  • Verlag: Goldmann Verlag (14. Februar 2011) 
  • ISBN-10: 3442474299 
  • ISBN-13: 978-3442474295


  • Dieses Buch war ein kompletter Spontankauf in dem kleinen Buchladen im Bahnhof. Der Klappentext klang interessant und so landete das Buch in meinem Regal - damals wusste ich noch nicht, was für ein Glücksgriff das war.


    Handlung
    Lenah Beaudonte ist unsterblich. Sie ist ein Vampir und führt einen der mächtigsten Vampirclans an. Aber es gibt nur eines, was sie sich wirklich wünscht: sterblich zu sein. Ausgerechnet ihr ehemaliger Geliebter Rhode schenkt ihr schließlich, was er ihr einst genommen hat. Das Opfer dafür ist seine eigene Existenz. Doch schon bald muss Lenah ihr neu gewonnenes Leben verteidigen und zwar gegen ihre Vergangenheit. Ihr Vampirclan hat nämlich beschlossen, sie nicht so einfach gehen zu lassen …

    >> Evil be he who thinketh evil. <<


    Eigene Meinung
    Der Klappentext klingt nach einem Vampirbuch für Erwachsene. Das ist aber absolut nicht der Fall, denn die Protagonistin Lenah ist 16 und die Haupthandlung spielt in einer Highschool.
    Lenah ist eine wunderbare Protagonistin. Intelligent, aber als sie plötzlich ein neues Leben beginnen muss, das Leben einer 16jährigen im 21. Jahrhundert, da wirkt sie schnell naiv - aber keinesfalls auf die nervige, sondern eher auf die niedliche Art.
    Früher, als Vampirin, war sie böse, mordete auf grausame Weise, nur um Spaß zu haben. Als Mensch ist sie komplett anders und möchte niemanden verletzen, egal ob körperlich oder seelisch. Ich habe sie sehr schnell in mein Herz geschlossen.

    Was mir besonders gut gefallen hat, war die Abwechslung zwischen der Gegenwart und den Rückblenden, die den Leser in Lenahs früheres Leben als Vampirin entführten. Sie waren niemals langweilig, sondern sorgen eher dafür, dass der Leser manche Dinge besser verstehen und nachvollziehen konnte. Auch der Wechsel zwischen den Zeiten sorgte nie für Verwirrung, sondern eher für Abwechslung. Wirklich toll. Außerdem ist das Buch wirklich spannend. Es hat mich gefesselt, denn es ist ein gelungener Mix aus Vampir, Liebe, Humor und Drama. Gelangweilt habe ich mich nie. Das liegt aber auch an den Charakteren. Ich mochte sie alle und konnte sie problemlos von einander unterscheiden. Vor allem den niedlichen Justin und den wunderbaren Tony fand ich super!
    Die Liebe zwischen Lenah und Justin fand ich nie oberflächlich, sondern sehr realistisch. Die beiden geben ein tolles Paar ab.
    Das einzige, was mich nicht sehr gefallen hat, ist, wer von Lenahs Vergangenheit erfährt und wie derjenige reagiert. Das hätte man anders machen können. Das Ende ist wirklich fies. Was sollte dieser Cliffhanger? Ich will den zweiten Teil lesen - Jetzt!

    Klichees werden in diesem Buch großgeschrieben. Hier sind die Vampire so, wie sie ursprünglich auch waren; blutrünstig, mächtig und wenn man sie in die Sonne stellt, verbrennen sie. Ich fand es super, endlich mal wieder ein Vampirbuch zu lesen, in dem die Eigenschaften der Vampire beigehalten wurden.

    Der Schreibstil war flüssig zu lesen und wurde immer der Zeit, in der die Handlung spielt, angepasst. Das Cover gefällt mir zwar gut (v.a. die Schrift), aber ich finde nicht, dass es zur Handlung passt, es wirkt zu erwachsen und vermittelt eine komplett falsche Atmosphäre.

    Fazit
    Ein wirklich unterhaltsames, fesselndes Buch über eine mächtige Vampirin, die einsehen muss, dass Macht eben nicht alles ist. Echte Vampire, eine süße Liebesgeschichte, tolle Charaktere und interessante Handlung - das macht zusammen 9 Punkte (von 10).

    Sonntag, 11. September 2011

    Rezension: "Vampire Academy 03 - Schattenträume"

    6 Meinungen
  • Autorin: Richelle Mead
  • Titel: Vampire Academy 03 - Schattenträume
  • Originaltitel: Shadow Kiss
  • Broschiert: 384 Seiten
  • Verlag: Lyx (15. September 2009)
  • ISBN-10: 3802582039
  • ISBN-13: 978-3802582035
  • Teil einer Reihe? Ja, der dritte von sechs 


  • Achtung: Dies ist der dritte Teil einer Reihe, deshalb können Spoiler für die vorangegangenen Teile nicht verhindert werden!

    Vampire Academy gehört mittlerweile zu meinen Lieblingsreihen, obwohl ich erst den dritten von sechs Teilen beendet habe. Es gibt nur wenige Bücher, die es schaffen, mich so zu packen. Ich kann's gar nicht glauben, dass ich gezögert habe, die Reihe anzufangen. Vor genau einem Monat habe ich es doch getan und es absolut nicht bereut.

    Handlung: 
    Es ist Frühling an der Vampirakademie, und Rose Hathaway steht kurz davor, ihren Abschluss zu machen. Doch seit sie zum ersten Mal einen Strigoi im Kampf getötet hat, wird Rose von düsteren Gedanken und merkwürdigen Visionen geplagt.
    Währenddessen zieht neues Unheil herauf: Lissa hat wieder begonnen, mit ihrer Magie zu experimentieren, und ihr einstiger Widersacher Victor Dashkov ist möglicherweise auf freiem Fuß. Rose und Dimitri kommen sich wieder näher, die verbotene Leidenschaft zwischen beiden flammt unvermindert auf.
    Bis eine tödliche Bedrohung Rose vor die wohl schwerste Wahl ihres Lebens stellt. Und egal, wie sie sich entscheidet, sie droht jemanden zu verlieren, den sie liebt ...


    Meine Meinung

    Eigentlich wollte ich noch ein wenig warten, bis ich das Buch lese. Doch dann musste ich an die Vampire Academy denken und nahm das Buch in die Hand. Ich wollte nur die erste Seite lesen. Daraus wurde das erste Kapitel und aus dem wurden fünf ... Ich hätte es wissen müssen: Hat man erstmal angefangen zu lesen, kann man einfach nicht mehr aufhören.
    Auch diesmal war es so, obwohl es nicht unbedingt mit der Spannung zu tun hatte. Natürlich war diese wie immer vorhanden, sie war aber dieses Mal nicht so im Vordergrund, wie bei Teil zwei.
    "Schattenträume" unterscheidet sich sehr von dem zweiten Teil, v.a. durch die Atmosphäre. Durch die Ereignisse aus Teil zwei hat sich die ganze Stimmung verändert, und auch die Charaktere haben viel gelernt. Aber darauf komme ich noch später zu sprechen.
    Vorauf ich eigentlich hinaus will: Die Handlung hier ist bedrückend. Die Witze, die mich im ersten Teil noch so zum lachen gebracht haben, sind hier kaum noch vorhanden. Ich hatte das Gefühl, dass sich die Geschichte um Rose verändert, ernsthafter wird. Das ist absolut nicht negativ gemeint; ich fand es super, mal die ernste Seite der Handlung zu sehen.

    Der Handlungsverlauf ist relativ ruhig. Es passiert nichts Schlag auf Schlag, es gibt viele Dialoge und die Geschichte bekommt einen kleinen, aber durchaus spürbaren philosophischen Touch. Trotzdem ist die Spannung immer da - man will das Buch einfach nicht auf die Seite legen.
    Deshalb liest man weiter und plötzlich sind nur noch die letzten hundert Seiten übrig. Diese hundert Seiten haben mich komplett umgehauen, wenn ich das so sagen darf.
    Ich habe nicht nur einmal die Luft angehalten, denn die Handlung wendete sich radikal, die Spannung stieg auf ein fast nicht aushaltbaren Punkt an. Und wow, diese Gefühle! Zum einen wäre da natürlich die Leidenschaft zwischen Dimitri und Rose, die sich eben nicht immer unterdrücken lässt. Die Szenen waren teilweise so romatisch, aber nicht auf kitschige, sondern auf sehr ernsthafte Art und Weise.
    Aber nicht nur deshalb empfand ich die letzten hundert Seiten als unglaublich emotional. Richelle Mead hat es geschafft, mich zu berühren, indem sie eine Vielzahl an Gefühlen in die Geschichte einfliessen ließ: Wut, Verzweiflung, Trauer, Hoffnung. Nur so kann ein Buch dem Leser nachhaltig in Erinnerung bleiben, nur wenn es den Leser so berührt, wie es "Schattenträume" bei mir getan hat.

    Wie ich schon oben erwähnt habe, verändern sich viele Charaktere und entwickeln sich mehr weiter, als sie es je getan haben. Vor allem Christian, Dimitri und am allermeisten Rose. Christian wird ernster. Dimitri wirkt einfach menschlicher, nicht mehr so perfekt und unnahbar. Aber Rose macht eindeutig die größte Veränderung durch: früher, als sie noch die vorlaute Rose war, immer einen frechen Spruch auf den Lippen, die Rose, die sich irgendwo reinstützt, ohne an die Folgen zu denken, da wirkte sie einfach noch jung. Aber jetzt, nach den Ereignissen im zweiten Teil, wirkt sie erwachsen. Sie ist ruhiger, denkt mehr nach, ist selbstbeherrschter. Rose gehört nach wie vor zu meinen Lieblingsprotagonistinnen und es ist einfach großartig zu beobachten, wie sie sich entwickelt und was für eine Wandlung sie durch macht.

    Das Ende war emotional und erschütternd. Ich habe noch nie ein Buch gelesen, bei dem ich am Ende so bestürzt und verzweifelt war. Verständlich, dass ich es nicht abwarten kann, bis ich den vierten Teil in den Händen halten werde, oder? Ich muss einfach wissen, wie es mit Rose weitergeht.

    Schreibstil:
    Der Schreibstil hat sich nicht verändert, er ist immer noch sehr angenehm und flüssig zu lesen. Er ist zwar immer noch jugendlich, aber da er aus Rose' Sicht erzählt wird, passt sich die Ausdrucksweise (wenn auch nicht auffällig) ihrer Wandlung an.

    Fazit:
    Ein weiterer genialer Teil einer genialen Reihe, die ich uneingeschränkt empfehlen kann. Egal ob Vampir-Fan oder nicht, jeder wird hier auf seine Kosten kommen, denn das hier ist ganz großes (Gefühls)Kino. 9 Punkte (von 10) - Kaufen, lesen, geniessen!

    Montag, 5. September 2011

    Kurzrezension: "Vampire Academy 02 - Blaues Blut"

    6 Meinungen
  • Autorin: Richelle Mead

  • Titel: Vampire Academy 02 - Blaues Blut

  • Originaltitel: Frostbite

  • Broschiert: 298 Seiten 

  • Verlag: Lyx (15. Juni 2009) 

  • ISBN-10: 3802582020 

  • ISBN-13: 978-3802582028 

  • Teil einer Reihe? Teil 2 von 6


  • Achtung: Dies ist der zweite Teil einer Reihe, deshalb können Spoiler für den ersten Teil nicht verhindert werden!

    Um was geht's? Rose Hathaways Liebesleben steht völlig Kopf. Während ihr bester Freund Mason hoffnungslos in sie verliebt ist, wirft ihr hinreißend gut aussehender Nachhilfelehrer Dimitri offenbar ein Auge auf eine andere Frau. Da versetzt ein Großangriff der Strigoi die Akademie der Vampire in höchste Alarmbereitschaft, und es wimmelt an der Schule nur so von Wächtern, darunter auch die legendäre Janine Hathaway ... Roses Mutter! Um dem Gefühlchaos die Krone aufzusetzen, muss sich Rose mit Christian, dem Ex-Freund ihrer Freundin Lissa, verbünden, um die Akademie vor drohendem Unheil zu bewahren ... (via amazon)

    Meine Meinung:
    Der zweite Teil der Vampire-Acdemy Reihe fängt dort an, wo der erste aufgehört hat. Es macht nichts, wenn man zwischen den zwei Bänden eine Pause eingelegt hat, denn im Prolog wird nochmal alles erklärt, was im ersten Teil von Bedeutung war.
    Spannung steht hier ganz weit vorne. Ich habe das Buch einfach nicht aus der Hand legen können, es fesselt den Leser, indem die Handlung niemals langweilig wird. Action gibt es viel, alles passiert Schlag auf Schlag, dem Leser wird gar keine Verschnaufpause gegönnt. Und das ist auch gut so!
    Die Charaktere sind, wie schon im ersten Teil, ein Highlight, sie entwickeln sich weiter, hassen und lieben sich und lassen dem Leser mit ihren spritzigen Dialogen schmunzeln.
    Rose ist schlagfertig wie im ersten Teil, mutig und einfach cool. Ich liebe es, die Geschichte aus ihrer Sicht zu lesen. Auch ihre "Beziehung" zu Dimitri (die in diesem Teil ein wenig zu kurz kam) hat der Geschichte den nötigen Feinschliff verliehen. Ich habe die ganze Zeit gehofft, dass die beiden zueinander finden werden und wenn das dann der Fall war, hat die Luft zwischen ihnen geknistert, was das Zeug hält. Einfach nur super!
    Das Ende endete in einem großen Showdown mit einer dramatischen Wendung, die mich die Luft anhalten lies. Das war vielleicht ein Schock!
    Die vielen Handlungsstränge, wie z.B. die Beziehung zwischen Rose und ihrer Mutter Janine, ließen nie Langweile aufkommen und dann, plötzlich, war das Buch auch schon vorbei.
    Gut, dass der dritte Teil schon bereit liegt und möglichst bald gelesen wird. ;)

    Ein super Buch, das zu einer tollen Reihe über Vampire, über Liebe und über Freundschaft gehört. "Vampire Academy 2" unterhält, fesselt und bringt den Leser auch mal zum Lachen. So muss ein gelungenes Buch sein! 4,5 Sterne (von 5).

    Dienstag, 16. August 2011

    Rezension: "Vampire Academy 01 - Blutsschwestern"

    9 Meinungen
  • Autorin: Richelle Mead

  • Titel: Vampire Academy 01 - Blutsschwestern

  • Originaltitel: Vampire Academy

  • Broschiert: 302 Seiten 

  • Verlag: Lyx (15. Januar 2009) 

  • ISBN-10: 3802582012 

  • ISBN-13: 978-3802582011

  • Teil einer Reihe? Ja, der erste von sechs.


  • Viele empfehlen die "Vampire Academy"-Bücher. Aber da es viele Geschichten über Vampir-Internate gibt, hatte ich Bedenken, ob mich diese Reihe begeistern kann. Jetzt habe ich den ersten Teil gelesen und kann sagen: Dieses Buch ist richtig gut! Ich hoffe sehr, dass die Reihe weiterhin so gut bleibt (aber eigentlich mache ich mir da keine Sorgen).

    Handlung: Rose ist ein Halbvampir, ein sogenannter Dhampir. Sie wird zu einer Wächterin ausgebildet, in der Akademie. Eine Wächterin beschützt Vampire, die gutartig sind, die Moroi. Lissa, ihre beste Freundin ist so eine Moroi. Aber nicht irgendeine, denn Lissa ist königlicher Abstammung. Es gibt auch böse Vampire, diese sind unterblich und heißen Strigoi.

    Als Lissa und Rose an ihre Akademie zurückkehren (sie sind vor zwei Jahren ausgebrochen), merken sie, dass sich einiges verändert hat. Da Rose durch ihre Abwesendheit sehr viele Unterrichtsstunden verpasst hat, wird ihr Extra-Unterricht zugewiesen und ihr Lehrer ist der gutaussehende Wächter Dimitri.

    Nach einiger Zeit merken die Mädchen, dass es jemand auf Lissa abgesehen hat - in ihrer Nähe tauchen immer wieder zerfetzte Tierleichen auf. Werden die Freundinnen herausfinden, wer hinter all dem steckt?

    Meine Meinung:

    Charaktere:
    Rose ist für mich die Überraschung, das Highlight des Buches.
    Was für eine Schlagfertigkeit, was für ein ausgearbeiteter Charakter!
    Selten habe ich über eine so unabhängige, mutige und starke Protagonistin gelesen, die alles für die Personen tun würde, die ihr viel bedeuten.
    Dabei ist Rose keinesfalls perfekt. Sie handelt erst, denkt dann nach. Sie ist manchmal vorlaut. Und manchmal ist Gewalt eben die beste Lösung, so denkt zumindest Rose.
    Niemals lässt sie sich einschüchtern, haut einen Spruch nach dem nächsten raus und bringt mich so oft zum lachen, wie es noch ein anderer Charakter geschafft hat.
    Ihre frechen Dialoge sprühen vor Charme und Energie und Schlagfertigkeit. Ihre ganze Persönlichkeit ist einzigartig. Ich freue mich auf weitere 5 Bücher mit Rose, denn Geschichten über sie zu lesen, das macht einfach Spaß!

    Auch die anderen Charaktere wurden perfekt ausgearbeitet, und zwar alle. Bei keinem hatte ich das Gefühl, dass er flach wirkte. Lissa und all die anderen - innerhalb 300 Seiten sind sie mir alle ans Herz gewachsen und ich freue mich sehr, dass ich noch weitere 5 Teile vor mir habe!
    Nebenbei bemerkt: Ich entwickle mich zu einem Dimitri-Fan. Mal sehen, ob ich das nach den nächsten Teilen auch noch behaupten kann. ;)

    Kritik:
    Zugegeben, man muss sich erstmal in das Buch reinfinden. Man liest die ersten Seiten und denkt sich "Hä?". Aber nach und nach wird einem alles klar. Natürlich muss man sich in die Geschichte reindenken, um diese ganze Moroi-Strigoi-Damphir-Sache zu verstehen. Aber nach 100 Seiten hat man den Dreh raus. Und dann kann man die Handlung voll und ganz geniessen.

    Dieses Buch macht süchtig! Die Handlung ist absolut spannend und fesselt den Leser bis zum Schluss. Die Charaktere sind unglaublich sympathisch, sodass man sie sofort ins Herz schließt.
    Diese Geschichte ist keine typische Teenager-Vampir-Schul-Geschichte. Diese hier ist tiefgründiger und wirkt erwachsener als vergleichbaren Serien. Natürlich setzt sich auch diese mit jugendlichen Problemen auseinander, aber nicht so oberflächlich wie sonst, sondern ernst und verständlich.

    Die Handlung kommt immer gut voran, es passiert immer etwas. Längen? Keine.
    Langweilig? Nein, ganz bestimmt nicht! Action? Kommt nicht zu kurz.
    Wie gesagt, es macht süchtig. Ich hab mir nach dem Lesen auch gleich den zweiten Teil geschnappt und ich empfehle allen, die Bücher zusammen zu kaufen, denn obwohl kein Cliffhanger vorhanden ist, will man wissen, wie es weiter geht.
    Die kleine Liebesgeschichte zwischen Rose und Dimitri hat für die nötige Abwechslung gesorgt und war sehr unterhaltsam. Ich bin sehr gespannt, wie es mit den beiden weitergeht.

    Das einzige, was mich gestört hat, waren manchmal vorkommende Rechtschreibfehler, die mich immer wieder stolpern ließen. Lizza anstatt Lissa, da frangt sich der Leser schon, was das soll, ob das jetzt Absicht ist, oder nicht. Beim ersten Mal wäre es mir nicht so aufgefallen, aber als es dann nochmal und nochmal vorkam, fragte ich mich, ob Lissa denn manchmal Lizza genannt wurde und ob ich was verpasst hatte? Aber nein, dass waren simple Fehlerchen, die sich eingeschlichen hatten.

    Schreibstil:
    Einfach und jugendlich, da Rose die Geschichte aus ihrer Sicht erzählt (und den Leser mit ihren Gedanken und Kommentaren zum Lachen bringt). Lässt sich flüssig und schnell lesen, osdass man das Buch im Handumdrehen durchgelesen hat.

    Cover:
    Ich weiß nicht so recht, was ich von dem Cover halten soll. Es ist mir irgendwie zu düster. Obwohl es ja so zu der Geschichte passt. Das Mädchen da drauf - soll das Rose sein? Passt gar nicht...

    Fazit:
    Ein vielversprechender Anfang einer Reihe, der klasse unterhält und Lust auf mehr macht. Eine geniale Protagonistin, eine fesselnde Handlung und eine tolle Idee - das macht insgesamt 4,5 Sterne (von 5) und das eigentlich nur, damit noch Luft nach oben für die folgenden Teile der Reihe bleibt. ;)